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Pilze sammeln

raccolta-funghi
Duftende Steinpilze im Wald finden.
Die Gemeinden des Alta Valtellina das Pilzesammeln auf dem Gemeindegebiet nicht geregelt oder beschränkt und somit kann sich jeder auf die Suche begeben, ausgenommen in den Gebieten des Nationalparks Stilfserjoch und im Naturschutzgebiet Paluaccio di Oga.

Es gelten jedoch die Richtlinien des Regionalgesetzes der Lombardei Nr. 31 vom 5. Dezember 2008.
RATGEBER FÜR DAS PILZESAMMELN

1) Bevor man in den Wald aufbricht, sollte man sich um eine geeignete Ausrüstung kümmern: Bergschuhe, Stock, Messer, Korb oder ein anderer luftdurchlässiger Behälter. Verwenden Sie keine weichen Taschen, vor allem keine Plastiktaschen, da sich darin Gärungsprozesse in Gang setzen, die die essbaren Pilze gefährlich und giftig machen.
2) Die Pilze müssen beim Sammeln komplett aus der Erde entfernt werden, damit man mit Sicherheit bestimmen kann, um welchen Pilz es sich handelt. Schneiden Sie einen Pilz niemals einfach am unteren Ende des Stiels ab.
3) Pilze, die eindeutig essbar sind, werden noch vor Ort geputzt. Pilze, über deren Essbarkeit noch Zweifel bestehen, müssen Experten gezeigt werden. Dabei ist es wichtig, 2-3 Exemplare zu sammeln, diese komplett aus der Erde zu entfernen und sie richtig aufzubewahren, nämlich strikt von den essbaren Pilzen getrennt. Sollte es sich um giftige Pilze handeln, würde ein Stückchen eines solchen Pilzes unter den essbaren genügen, um schwere Folgen zu verursachen.
4) Pilze, die man nicht sammeln möchte, dürfen auf keinen Fall zertrampelt oder zerstört werden. Auch die giftigsten unter ihnen tragen zum biologischen Gleichgewicht des Waldes bei.
5) Haben Sie Respekt vor der Natur und verhalten Sie sich so, dass keiner merken würde, dass Sie hier vorbeigekommen sind. Plastikmüll, Dosen und Glas stellen eine ernste Gefahr für Tiere und Menschen dar und verschmutzen außerdem die Umwelt.

HINWEISE FÜR DEN VERZEHR VON PILZEN
Essbare Pilze müssen in hartschaligen, luftdurchlässigen Behältern transportiert und an einem kühlen Ort aufbewahrt werden.
Der Verzehr und das Haltbarmachen müssen so schnell wie möglich erfolgen; halten Sie sich dabei an die Empfehlungen von Experten, was die Verwendung und Verarbeitung der Pilze angeht (richtige Garzeiten etc.).

Pilze sollten nicht gegessen werden:
1) wenn Sie Zweifel haben, um welche Pilze es sich handelt
2) in großen Mengen und an mehreren Mahlzeiten hintereinander
3) roh (das gilt nicht für die wenigen Sorten, die dafür geeignet sind) oder halbroh, da die meisten essbaren Pilze Beschwerden oder Vergiftungen auslösen, wenn sie roh oder halbroh verzehrt werden
4) wenn Sie schwanger sind oder stillen
5) ohne die Zustimmung Ihres Arztes, wenn Sie an Lebensmittelunverträglichkeiten leiden, allergisch auf bestimmte Medikamente reagieren oder Probleme mit Magen, Leber, Darm oder Bauchspeicheldrüse haben
6) von Kindern und alten Menschen

Sollten nach dem Verzehr von Pilzen tatsächlich Beschwerden auftreten:

  • begeben Sie sich beim ersten Verdacht oder den ersten Übelkeitssymptomen in die Notaufnahme
  • bewahren Sie etwaige Essensreste bzw. Reste der verzehrten Pilze auf
  • liefern Sie alle nützlichen Informationen, die dazu betragen herauszufinden, um was für Pilze es sich handelt und geben Sie den Fundort an

Abschließend muss noch erwähnt werden, dass es keine Methode, kein Patentrezept, keinen Gegenstand, kein Metall oder ähnliches gibt, das die Giftigkeit von Pilzen angeben könnte. Die einzig mögliche Methode, um die Essbarkeit von Pilzen festzustellen, ist, sie aufgrund ihrer Merkmale als essbar zu klassifizieren.


Bereits beim kleinsten Zweifel wenden Sie sich bitte an das Mykologische Inspektorat:
Ispettorato Micologico dell'A.S.L. della Provincia di Sondrio Distretto di Bormio
Via Agoi, 8
MONTAG und MITTWOCH
von 15 bis 16.30 Uhr geöffnet
tel. +39 0342 909243

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